Autor:

Wellness@Home – Tipps für ein echtes Wohlfühl-Badezimmer

Wellness@Home – Tipps für ein echtes Wohlfühl-Badezimmer

Genießen Sie es nicht auch, in einem luxuriösen Hotel-Spa in angenehmer Atmosphäre zu entspannen und den Alltagsstress zu vergessen? Wäre es nicht schön, wenn der Urlaub niemals enden würde?

Leider ist auch der schönste Traumurlaub irgendwann vorbei. Bevor der Alltagstrott Sie wieder einholt, gestalten Sie doch Ihr eigenes Spa zuhause. Wie das geht? Lesen Sie weiter und Sie werden sehen: Schon mit wenigen Handgriffen zieht Wellness in die langweiligste Nasszelle ein.

Harmonische Farben und natürliche Materialien

Bringen Sie frische Farbe an die Wände. Schneller können Sie nicht für einen neuen Look im Bad sorgen. Machen Sie es den Spas im Hotel nach und greifen Sie zu neutralen und dezenten Farben. Naturtöne und sanftes Orange oder Blau lassen Urlaubsgefühle aufkommen und entspannen die Seele.

Wenn Ihr Bad sich mit alten Fliesen gegen jedes Wellness-Gefühl wehrt, kaufen Sie im Baumarkt Fliesenfarbe und sorgen Sie für einen frischen Anstrich – zum Beispiel in strahlendem Weiß.

Natürliche Materialien wie Holz und Leinen fühlen sich angenehm an und bringen Wärme und Wohnlichkeit ins Bad: Setzen Sie einzelne Accessoires und Dekorationsstücke effektvoll in Szene. Weiche Wohlfühlatmosphäre und schöne Farben zaubern Sie im Handumdrehen mit flauschigen Badteppichen und Handtüchern.

Kombinieren Sie dezentes Beige und Grau zu Naturtönen oder setzen Sie auf Farbakzente: Wie wäre es mit einem fröhlichen Orange oder einem strahlenden Türkis? Greifen Sie nicht zu tief in den Farbtopf, dezente Töne sind besser als Knallfarben.

Moderne Entspannung: Die Technik macht’s

Wenn Sie zusätzlich zur wohnlichen Atmosphäre ein echtes Spa-Erlebnis anstreben, lassen Sie sich von den neusten technischen Trends inspirieren. Mit einem neuen Duschkopf mit vielfältigen Funktionen kommt Wellness auf. Noch exklusiver sind Whirlpools oder Badewannen mit Wellnessfunktionen.

Um den Hotel-Spas endgültig Konkurrenz zu machen, bauen Sie sich eine kleine Sauna oder eine Infrarotkabine ein. Während klassische Saunen dem stressigen Alltag mit feuchter Hitze entgegenwirken, überzeugt Infrarot durch angenehme trockene Wärme und hilft optimal bei Verspannungen. Wenn Sie eine Ecke im Bad zur Verfügung haben, lohnt sich die Investition auf jeden Fall.

Für alle Sinne: Duft, Licht und Klang

Wellness bedeutet ein Erlebnis für alle Sinne. Weiche Materialien zum Anfassen, schöne Farben zum Anschauen, sanfte Klänge und angenehme Düfte vereinen sich zu einem sinnlichen Erlebnis.

Für den richtigen Ton sorgt moderne Technik: Im Handel gibt es Radios und MP3-Player, die auch im feuchten Bad funktionieren. Hören Sie ruhige Musik oder Meeresrauschen und träumen Sie sich an den Strand.

Duftlampen mit ätherischen Ölen verwöhnen den Geruchssinn. Kerzen und dimmbare Lampen tauchen Ihr Bad in angenehmes Licht.

Und jetzt? Alles rausreißen! 😉

Wenn Ihr Bad noch gut in Schuss ist, reicht es aus, ihm mit frischer Farbe und schönen Accessoires neues Leben einzuhauchen. Wenn Sie auch mit ganz viel Phantasie aus den bröckeligen Fliesen und dem abgewetzten Waschbecken keinen Vintage-Traum mehr zaubern können, wird es Zeit für eine Renovierung.

Wenn sie das volle Programm möchten – Sauna, Whirlpool und neue Fliesen in Naturoptik – muss zwingend der Vorschlaghammer ran. Wenn die Anordnung im Bad in Ordnung ist, erneuern Sie die Badkeramik und lassen Sie die alten Bodenfliesen unter wasserfestem Vinylboden in Holzoptik verschwinden.

Geben Sie den alten Wandfliesen einen neuen Anstrich und greifen Sie zu schönen Accessoires, Düften, Kerzen und Klängen. So genießen Sie Entspannung zuhause – und das jeden Tag.

Ihr Badberater

Badaccessoires ankleben – eine gute Idee?

Badaccessoires ankleben – eine gute Idee?

Geht es darum, dem Badezimmer mit den richtigen Accessoires den letzten Schliff zu verleihen, wird vornehmlich zum Bohrer gegriffen. Handtuchhalter, Duschkörbe und Haken müssen schließlich sicher an der Wand befestigt werden und sollen dort lange heben.

Doch der Markt ist im Wandel und die Klebetechnologie hat sich in den vergangenen Jahren stark weiterentwickelt, sodass der Griff zum Bohrer hinterfragt werden sollte.

Ist Bohren überhaupt noch notwendig?

Ein ordentlich gebohrtes Loch sorgt dafür, dass Badeaccessoires gut befestigt sind – es ergeben sich aber einige Nachteile. Jedes gebohrte Loch muss aufwendig wieder verschlossen werden. Zudem ist der Griff zur Bohrmaschine mit ordentlichem Lärm und Dreck verbunden. Die Gefahr, beim Bohren eine Fliese zu beschädigen, ist hoch.

Um diese unversehrt zu lassen, sollte in den Fugen gebohrt werden – was zu Einschränkungen in der Anordnung von Badaccessoires führen kann. Diese Aspekte sprechen dafür, sich bei der Befestigung von Badaccessoires nach anderen Methoden umzusehen.

Kleben statt Schrauben

Die Klebebefestigung stellt in vielen Fällen eine geeignete Alternative zur Bohrmaschine dar. Inzwischen ist die Klebetechnologie zu einer beachtlichen Qualität ausgereift, so dass sie problemlos auf glatten Oberflächen wie Fliesen und sogar in nasser Umgebung haften bleibt.

Zudem bietet sie einige Vorteile: Gerade für Mieter, die nur vorübergehend ein Zuhause bewohnen, ist sie eine unkomplizierte und saubere Möglichkeit, Badaccessoires zu platzieren und zu entfernen. Auch lassen sich geklebte Accessoires viel leichter und flexibler anders anordnen. Schlussendlich bietet das Kleben vor allem den Personen, die ohne großes handwerkliches Geschick auf die Welt gekommen sind, einen guten Weg, um das Badezimmer zu verschönern.

Überblick über bekannte Hersteller und deren Klebelösungen

  • MOUNT Montagekleber von Zack
    Die Marke Zack bietet mit ihrem MOUNT Montagekleber ein ausgeklügeltes Klebesystem. Dieser Kleber wurde extra für glatte Oberflächen wie Fliesen entwickelt. Er hinterlässt keine Rückstände und überschüssiger Klebstoff lässt sich einfach entfernen. Im Bad-Sortiment finden Sie viele Accessoires, die Sie mit dem starken Klebstoff anbringen können. Bei einigen haben Sie sogar die Wahl zwischen Bohr- und Klebelösung.
  • Klebemontage von Giese Manufaktur
    Giese Manufaktur stellt für die Anbringung von Accessoires der Serien Noka, Gifix Tono, und Gifix Uno das System Klebemontage bereit. Dieses besticht mit einer kurzen Aushärtezeit sowie starker Haftung und lässt sich rückstandslos entfernen.
  • Spezialkleber V6 von Kronenbach
    Aus dem Hause Kronenbach können Badaccessoires der Serien RADIA und STRATA mit dem Spezialkleber V6, der eine Haftungskraft von 25kg/6cm² vorweisen kann, befestigt werden.
  • Spezialkleber von Avenarius
    Das umfangreiche Klebeset von Avenarius hat eine Klebkraft von 25kg/6cm² und ist geeignet für die Anbringung von vielen Badaccessoires der Serien 200, 300 & 420.
  • Powerstrips Waterproof von tesa
    Nicht nur Bad-Hersteller, auch große Kleber- und Klebeband-Marken haben die Möglichkeiten der bohrlosen Befestigung erkannt. Die Powerstrips Waterproof von tesa wurden insbesondere zur Anwendung in feuchter Umgebung entwickelt und eignen sich damit zur Anbringung von Badaccessoires mit bis zu 2 Kilogramm Gewicht (pro Strip).
  • niewiederbohren. Badaccessoires
    Bei niewiederbohren. finden Sie fast ausschließlich Badzubehör zum Ankleben. In ca. 15 Produktserien bietet das Unternehmen nahezu alles an, was sich im Bad ankleben lässt – vom Handtuchhaken über den Seifenspender bis zum Ersatzrollenhalter. Die Klebetechnologie funktioniert durch die Kombination aus Befestigungsadapter und Klebmasse, die mit einer sehr hohen Haltekraft (dauerhaft bis zu 12kg, kurzfristig sogar das 20-fache) beeindruckt.

Badaccessoires ankleben – eine gute Idee?

Badaccessoires mittels Kleber zu befestigen – das ist heutzutage kein Risiko, sondern eine gute Alternative zu den klassischen Bohrlöchern. Die hohe Qualität und Leistung der Klebetechnologie sowie die Vorteile, die sich für die Benutzer durch das Kleben ergeben sind gute Gründe, um die Bohrmaschine einfach mal im Werkzeugkasten liegen zu lassen.

Ihr Badberater

Das barrierefreie Bad – ein kleiner Ratgeber

Das barrierefreie Bad – ein kleiner Ratgeber

Die Anforderungen an das Badezimmer verändern sich mit zunehmendem Alter oder bei einer eintretenden Krankheit. In diesem Fall kann eine Badrenovierung erforderlich sein und eine große Erleichterung bringen. Doch auf welche Dinge sollten Sie hinsichtlich Dusche, Waschbecken und WC achten, wenn Sie Ihr Bad barrierefrei gestalten möchten? Im folgenden Ratgeber erfahren Sie, wie es möglich ist, sich trotz körperlicher Einschränkungen im Badezimmer selbstständig zu bewegen.

Badezimmer barrierefrei gestalten und einrichten

Ganz gleich, ob gesund oder mit Handicap, jung oder alt, jeder möchte gern frei und ohne großartige Einschränkungen leben. Dies betrifft natürlich auch den Bereich der täglichen Körperpflege. Doch Veränderungen wie ein zunehmendes Alter, körperlichen Einschränkungen oder Erkrankungen machen oftmals Veränderungen im Badezimmer notwendig. Ein barrierefreies Bad, das in vollem Umfang genutzt werden kann, ist in diesem Fall sinnvoll, denn es sorgt für maximale Lebensqualität.

Gibt es Normen, die Sie beachten müssen?

Die DIN 18040 ist seit dem Jahr 2011 die Baunorm für ein barrierefreies Bauen. Sie gilt sowohl für Privatbauten als auch öffentliche Gebäude. Möchten Sie eine Wohnung als barrierefrei bezeichnen, müssen Sie also nachweisen, dass sämtliche Elemente der Wohnfläche den Vorschriften, die in der DIN 18040 geregelt sind, entsprechen. Dies gilt auch, wenn Sie lediglich ein barrierefreies Bad gestalten möchten. Hier sollten Sie den Vorgaben ebenfalls Beachtung schenken.

Daneben spielt auch der Mindestplatzbedarf eine wichtige Rolle:

  • Der Wendekreis sollte im Badezimmer 1,5 Meter vor dem WC, Waschbecken, der Dusche und Badewanne betragen, um sich auch mit einem Rollstuhl stets frei bewegen zu können. Ohne Rollstuhl würden 1,2 Meter reichen.
  • Achten Sie zwischen dem WC und Duschsitz auf einen Abstand von 90 Zentimetern.
  • Planen Sie zum gegenüberliegenden Gegenstand der Badezimmerwand einen Abstand von 1,5 Metern ein.
  • Die Größe der ebenerdigen Dusche beträgt bestenfalls 1,2 x 1,2 Meter und für Rollstuhlfahrer 1,5 x 1,5 Meter, damit ein selbstständiges Drehen und Wenden problemlos möglich ist.
  • Die optimale Montagehöhe der Toilette beläuft sich auf 46 bis 48 Zentimeter und beim unterfahrbaren Waschtisch beträgt die ideale Mindesthöhe 80 Zentimeter.
  • Der Spiegel über dem Waschtisch hat im Idealfall eine Mindesthöhe von einen Meter. Kippbare Spiegel sind gut geeignet, da sie für mehr Flexibilität sorgen, was vor allem in einem Raum, der von mehreren Personen genutzt wird, von Vorteil ist.
  • Damit Rollstuhlfahrer Armaturen auch im Sitzen bedienen können, sollten sie 85 bis 105 Zentimeter hoch angebracht sein.

Die Dusche barrierefrei gestalten

Eine bodengleiche, großzügige Dusche mit den genannten Maßen und einem Duschsitz ermöglicht einen einfachen Ein- und Ausstieg. Dies ist vor allem dann wichtig, wenn die Bewegungen schwerfälliger geworden sind oder das Sehvermögen nachgelassen hat. Auch mit einem Rollstuhl oder Rollator kann die Fläche problemlos befahren werden, da keine Kante das Übersetzen der Reifen behindert. Achten Sie darauf, dass die Kabinentüren nach außen geöffnet werden können.

Eine ebenerdige Dusche zu begehen, erweist sich dank der schwellenlosen Bauweise jedoch nicht nur für ältere oder gebrechliche Menschen als überaus komfortabel, sondern generationsübergreifend für jeden. Rutschhemmende Auflagen bieten einen sicheren Stand. Ein Klappsitz gestaltet das Duschen komfortabler, wenn langes Stehen anstrengend ist. Bei Nichtgebrauch kann er eingeklappt werden. Auch Stabilisierungshilfen sollten nicht fehlen: Handläufe oder Griffe, die an der Wand befestigt sind, geben Halt.

Was gibt es beim Waschbecken und WC zu beachten?

Ein barrierefreies WC sollte in einer Höhe angebracht sein, dass es problemlos möglich ist, ohne Anstrengungen wieder aufzustehen. Entsprechende Halte-, Stütz- und Sicherungsgriffe, die an den Wänden angebracht werden, können den positiven Effekt maßgeblich unterstützen. Wenn viele unterschiedlich große Menschen im Haushalt leben, kann der Einbau einer höhenverstellbaren Toilette sinnvoll sein, denn diese lässt sich an die optimale Sitzhöhe anpassen.

Ideal für ein barrierefreies Bad ist auch ein höhenverstellbares Waschbecken, sodass es stets auf die passende Höhe einzustellen ist und das Becken auch aus der Sitzposition heraus verwendet werden kann. Bei Rollstuhlfahrern muss es unterfahrbar sein, sodass kein Unterschank vorhanden sein darf. Höhenverstellbare Modelle sind entweder per Hand oder elektrisch mit Motor zu bedienen. Berührungslose Armaturen sind ebenfalls hervorragend geeignet.

Ihr Badberater

Es gibt viele Gründe für eine Badsanierung …

Es gibt viele Gründe für eine Badsanierung …

Theoretisch kann man ein Badezimmer zwanzig, dreißig oder fünfzig Jahre nutzen, ohne viel zu verändern. Qualitätsvoll gearbeitete und zeitlos gestaltete Bäder halten das aus. Praktisch sind aber nach zehn bis zwanzig Jahren bereits technische oder modische Neuerungen sinnvoll. Familienstrukturen verändern sich, so dass auch die Bedürfnisse der einzelnen Familienmitglieder eine Sanierung nötig machen können.

Einer der häufigsten Gründe für eine Sanierung: Luftaustausch

Badezimmer wurden in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts eher stiefmütterlich behandelt. Oft wurden sie an der Nordseite der Häuser angelegt, in Häuserecken, schlecht nutzbaren kleinen Flächen zwischen Zimmern und dergleichen. Sie sind klein, dunkel und oft ohne Fenster. Das bedeutet, dass sie nicht gelüftet werden können, Wasserdampf kann nicht abziehen. Und das führt zu Schimmel.

Diese Badezimmer werden seit Ende der 1990er Jahre vermehrt auf den neuesten Stand gebracht. Es werden Fenster eingesetzt oder eine leistungsstarke Lüftungsanlage. Gibt es bereits Probleme mit Schimmel, werden die Wände, Böden und Decken saniert. Oft passen dann die sanitären Anlagen stilistisch nicht mehr in den Raum, so dass eine umfassende Sanierung vorgenommen wird.

Technische Neuerungen sparen Bares

Ein weiterer Grund, das Badezimmer zu sanieren, sind veraltete oder defekte Geräte. Ob es sich dabei um die Heizung handelt, um die Warmwasseranlage mit einem möglicherweise stromfressenden, alten Durchlauferhitzer, oder die verkalkte Duschbrause und die tropfenden Wasserhähne: Neue Geräte und sanitäre Anlagen können die Ausgaben für Strom, Heizung, Warmwasser und Wasser insgesamt senken.

Dazu kommt der Umweltschutzaspekt: Aktuelle Heizanlagen und Warmwasserbereiter schonen natürlich auch die Umwelt. Wer alte Duschbrausen und Wasserhähne gegen neue austauscht, verhindert nicht nur das nervige Tropfen, sondern wird auch wassersparsame Köpfe einbauen, die generell weniger Wasser durchlassen. Denn die neuen Wasserhähne und Brauseköpfe mischen über Düsen Luft in den Wasserstrahl, so dass sich die geringere Wassermenge gar nicht bemerkbar macht.

Familienzuwachs? Kinderfreundliches Badezimmer!

Kinder haben in Sachen Hygiene besondere Bedürfnisse. Ein etwas niedrigeres Waschbecken, eine niedrigere Toilette und vor allem eine niedrig angebrachte Duschbrause sind wichtig, um den Kleinen Körperhygiene auf eine kindgerechte Art und Weise nahezubringen.

Wird aus einem Paar eine Familie, wird das Bad normalerweise entsprechend umgestaltet. Auch Platz für eine Babybadewanne und einen Wickeltisch muss man oft erst schaffen. Windelregale und niedrige Haken für die Handtücher der Kinder werden neu angebracht.

Wenn Oma einzieht: barrierefreies Badezimmer

Wenn die ältere Generation nicht mehr alleine sein will oder auf Hilfe angewiesen ist, muss auch das Badezimmer barrierefrei werden. Die Türen müssen verbreitert werden, so dass gegebenenfalls ein Rollstuhl hindurch passt. Die Waschbecken müssen in der Höhe angepasst werden, ein ebenerdiger Eingang in die Dusche wird nötig.

Ein Hocker in der Dusche sowie ein entsprechend breiter Eingang stellen sicher, dass auch körperlich eingeschränkte Personen so lange wie möglich selbständig bleiben können. Für die Badewanne empfiehlt sich eine wasserdicht schließende Tür, die den Einstieg erleichtert. Haltegriffe in Dusche und Badewanne sorgen für Sicherheit.

Fazit

Eine Badsanierung ist nicht ganz kostengünstig. Daher sollte sie vorausschauend geplant werden: Gegebenenfalls kann bei technischen Erneuerung oder einer Sanierung aufgrund von Schimmelpilz schon an das barrierefreie Bad gedacht werden. Auch in jungen Jahren kann man ein Bad schon barrierefrei bauen. Die wichtigsten Maßnahmen wie Türbreiten, ebenerdige Duschen und niedrige Waschbecken sowie ausreichend Platz rund um die Toilette herum stören auch bei jungen Familien mit Kindern nicht. Und die Haltegriffe können gegebenenfalls später noch angebracht werden.

Ihr Badberater

Badideen – Büchertipps rund ums Bad

Badideen – Büchertipps rund ums Bad

Wer das Traumbad Wirklichkeit werden lassen möchte und nach Badideen sucht, kann natürlich das Internet und Prospekte durchforsten. Doch warum die Inspiration nicht auch aus Büchern holen? Der Markt bietet mittlerweile eine Fülle an Ratgeberliteratur rund um Gestaltung und Renovierung des Badezimmers. Hier können sich sowohl Profis als auch Immobilienbesitzer Anregungen holen. Daneben sind die vorgestellten Bücher auch eine tolle Geschenkidee für Bauherren und alle, denen das Bad als ganz besonderer Raum am Herzen liegt.

Ich habe vorerst vier Bücher voller Badideen rausgesucht, die Ihnen gefallen könnten …

Schöne Bäder – es lebe das Detail

Wenn ein Handwerker aus dem Nähkästchen seiner 30-jährigen Berufserfahrung plaudert, wird das eher selten dokumentiert. Zum Glück hat sich Georg Reuss aus Oberfranken entschieden, sein gesammelte Wissen in „Schöne Bäder – es lebe das Detail“ zu veröffentlichen. Er gibt nicht nur viele Praxistipps, sondern hält der Kundschaft auch den Spiegel vor.

Denn wenn es um die Schönheit eines Badezimmers geht, neigen Immobilienbesitzer dazu, diese am Preis der diversen Produkte zu messen. Reuss widerspricht dem in seinem Buch vehement. Das, was ein optisch ansprechendes und gleichzeitig nutzerfreundliches Bad ausmacht, ist vor allem eine clevere handwerkliche Lösung. Mit guter Planung und einer fachmännischen Ausführung ist das Traumbad selbst bei knappem Budget realisierbar.

Doch der Installateurmeister redet nicht nur, sondern gibt auch handfeste Tipps und Detaillösungen, mit denen jeder sich zu Hause seine Wohlfühloase schaffen kann. Seine Erläuterungen und Badideen würzt er mit einer ordentlichen Prise Humor, sodass das Lesen des 150 Seiten umfassenden Buches, das ursprünglich als eine Art Nachschlagewerk für seine Mitarbeiter gedacht war, zum Vergnügen wird und Lust weckt, sofort mit der Badplanung loszulegen.

Bäder fürs Leben

Ein Bad fürs Leben – wer möchte das nicht? Denn ein neues Bad zu gestalten, kostet eine Menge Geld, weshalb der Aufwand sich für Jahrzehnte lohnen soll. Das aus Birgit Armbrüster, Elmar Schiffels und Walter Schwobe bestehende Autorenteam hat bei der Badplanung nicht nur die Raumgröße im Blick, sondern auch die Lebenssituation der Bewohner. So sind altersgerechte und barrierefreie Bäder ebenso Thema wie Badezimmer für Familien.

Jede Badidee im Buch wird mit Fotos, Visualisierungen und Grundrissen veranschaulicht. Die Autoren geben eine detailgetreue Anleitung, wie ein Bad richtig geplant und umgesetzt wird. Dazu gehört auch Materialkunde. Denn ein optisch ansprechendes Design verlangt die passenden Materialien, Farben und Oberflächen sowie Lichtquellen, die das Bad in Szene setzen und die Ausstattungselemente betonen. Im Fokus steht im Buch nie das Bad aus dem Hochglanzmagazin, sondern ein Raum, der seinen Bewohnern gerecht wird.

Bäder neu gestalten

„Bäder neu gestalten“ von Andrea Stark wartet mit einem ähnlichen Konzept auf. Das Buch bietet Orientierung und Inspiration für Profis wie Architekten, Badplaner und Fachunternehmen, doch auch Bauherren finden in dem Werk genügend spannende Badideen. Im Zentrum steht nicht das erstmals konzipierte Bad in einem Neubau, sondern die Umgestaltung eines Bestandbades.

Die Autorin führt die Leser mit einem roten Faden durch ihr Buch, denn die Beispiele sind nach dem gleichen Schema aufgebaut. Am Anfang eines Kapitels wird die Anforderung des Bauherren erläutert und eventuelle Problematiken des Raumes diskutiert. Danach liefert Stark stets den Grundriss, sodass sich die folgenden Ideen und Lösungsvorschläge direkt nachvollziehen lassen. Der Untertitel „Konzepte zwischen Standard und Luxus“ verrät, dass die Autorin Lösungen für jedes Budget liefert. Besonders hervorzuheben sind die vielen Anregungen, die gegeben werden, um den Umbau eines Bestandsbads nicht zur Kostenfalle werden zu lassen sowie die Lösungen speziell für kleine Räume.

Die reichhaltige Bebilderung ist ein Genuss fürs Auge, die lebensnahen Praxisbeispiele liefern genug Vorlagen und machen Lust, das Abenteuer Badrenovierung endlich anzugehen. Die Autorin legt Wert darauf, die vorgestellten Räume als Komplettlösungen zu präsentieren. Das bedeutet, Raumaufteilung, die Gestalt von Boden und Wand sowie Badmöbel und Beleuchtung werden als Gesamtkonzept vorgelegt.

The Bathroom Chronicles – 100 Frauen. 100 Bilder. 100 Geschichten

Die Zeiten, in denen das Bad einfach nur eine Nasszelle war, sind längst passé. Vielleicht ist der Trend, auch diesen Raum endlich so liebevoll und detailverliebt einzurichten wie der Rest der Wohnung der Erkenntnis zu verdanken, dass es sich um das letzte private Refugium im hektischen Alltag handelt. Besonders Frauen haben eine Affinität zu Bädern, hier horten sie ihre Schönheitsgeheimnisse, lassen die Seele baumeln und selbst so mancher Liebeskummer ist schon im Badezimmer kuriert worden.

Die Idee zu „The Bathroom Chronicles – 100 Frauen. 100 Bilder. 100 Geschichten“ kam Herausgeberin Friederike Schilbach spontan. Sie besuchte eine Freundin in Süditalien und merkte nebenbei an, dass ihr Badezimmer so wie deren Charakter sei. Sie bat vor der Abreise um ein Foto mit ein paar Sätzen zum Raum. Daraus wurde ein ganzes Projekt, für das sich die Türen zu Bädern von Schauspielerinnen ebenso öffneten wie die ganz normale Badtür von nebenan.

Die Ausstellung aus dem Jahr 2016 wurde nun in einen Bildband verpackt – und fasziniert mit intimen Momenten, persönlichen Erinnerungen, die von der Kulturgeschichte dieses speziellen Raumes flankiert werden. Wer Inspiration und Badideen abseits der Ratgeberliteratur zur Badrenovierung sucht, wird hier fündig. Das Buch ist ebenfalls eine tolle Geschenkidee für eine liebe Freundin.

Haben Sie selbst auch Lesetipps rund um die Badplanung? Dann freue ich mich auf einen Kommentar!

Ihr Badberater

3D-Badplaner – das neue Badezimmer online selbst planen

3D-Badplaner – das neue Badezimmer online selbst planen

Das Internet spielt in nahezu jedem Lebensbereich eine bestimmende Rolle. Seit einiger Zeit ist es möglich, auch die Badplanung online und in 3D am eigenen Rechner durchzuführen. In diesem Artikel möchte ich Ihnen einige 3D-Badplaner vorstellen. Das Schöne ist, dass Sie die Online-Tools allesamt kostenlos verwenden können!

Die kostenlose 3D Badplanung gibt Ihnen eine ausgezeichnete Basis für das Gespräch mit den Handwerkern und Installateuren, die Ihr Badezimmer renovieren sollen. Wichtig ist natürlich, dass die Planung exakt auf die realen Grundmaße des Raumes abgestimmt wird. Denn dann lässt sich das virtuelle Badezimmer meist problemlos in die Realität übernehmen.

Diese 3D-Badplaner können Sie online kostenlos nutzen:

Innoplus

Beim Badplaner von Innoplus finden Sie eine einfache Bedienung mit Schritt für Schritt-Badplanung. Sie geben die Grundmaße und Raumgröße ein, wobei häufige Raumformen zur Vorauswahl stehen. Dann platzieren Sie Türen, Fenster, Anschlüsse und Heizkörper. Sie können jeweils verschiedene Produkte auswählen und z.B. entscheiden, ob Sie eine Schiebetür oder eine Glastür mit Rundbogen einbauen möchten. Alle Objekte ziehen Sie einfach per Maus in Ihr virtuelles Badezimmer.

Anschließend wählen Sie die sanitären Installationen aus und können diese nach der Integration im Raum frei verschieben und immer wieder neu positionieren. Mit wenigen Klicks können Sie festlegen, wie Ihr Traumbad aussehen soll. Dabei geht es um Themen wie Badmöbel, Waschtische oder Badewannen.

Spannend ist insbesondere die Kategorie „Deko“. Hier finden Sie Badezimmerpflanzen, eine Wäschetruhe oder sogar einen Heimtrainer!

Der Badberater: Screenshot Innoplus 3D-Badplaner

Screenshot Innoplus 3D-Badplaner

Sie haben jederzeit die Möglichkeit, sich eine 3D-Ansicht oder eine Frontansicht generieren zu lassen. Während Sie bei der Frontansicht eine Wand bearbeiten können, können Sie bei der 3D-Planung den ganzen Raum drehen. Und bei Bedarf auch auf den Kopf stellen. 😉

Rein optisch könnte der Badplaner ein wenig moderner sein, doch erfüllt er seinen Zweck überaus gut. Eine sinnvolle Option ist das Speichern der Badplanung. Vor allem, wenn man bedenkt, dass man den Badkonfigurator kostenlos nutzen kann. Für erste räumliche Vorstellungen des neuen Badezimmers eignet sich der Badplaner von Innoplus auf jeden Fall. Eine kleine Einschränkung sei noch zu erwähnen: Der 3D-Badplaner setzt die Verwendung des Flash-Players.

Palette@Home

Der Badplaner von Palette@Home, den Sie hier finden, benötigt etwas Zeit bis er komplett geladen ist und es mit der 3D-Badplaung losgehen kann. Das Warten lohnt sich aber. Schließlich ist das Tool ebenfalls kostenlos und kann sich designtechnisch wirklich sehen lassen. Ein Vorteil gegenüber Innoplus: Der Fliesenplaner ist integriert und Sie können nicht nur Möbel und sanitäre Anlagen, sondern auch Wände und Böden in Windeseile planen.

Zuerst geben Sie die Raummaße sowie die Position von Fenstern und Türen ein. Anschließend klicken Sie auf die gut strukturiert angeordneten Symbole der Sanitäranlagen und positionieren diese nach Wunsch. Möchten Sie mehrere Ideen ausprobieren, können Sie mit einem Klick auf „Neue Planung erstellen“ ganz unterschiedliche Möglichkeiten probieren. Den aktuellen Stand der Dinge können Sie – so wie bei Innoplus – jederzeit speichern.

Der Badberater - Screenshot Palette@Home 3D-Badplaner

Screenshot Palette@Home 3D-Badplaner

Bei der Entwicklung des Badplaners wurde auf viele Details geachtet. Im Prinzip kann man das Badezimmer komplett virtuell einrichten. Sogar das „Aufhängen“ von Bildern ist möglich. Palette@Home überzeugt im Design, im Handling und im Ergebnis der Badplanung gleichermaßen.

Villeroy & Boch

Villeroy & Boch bietet einen hochwertigen Badplaner an, mit dem Sie von zu Hause aus kreativ werden und Ihr Badezimmer hochwertig planen können. Die Badplanung weicht vom Standard ab und beinhaltet Beläge für Wände und Böden, sanitäre Einrichtungen sowie eine große Auswahl an Möbeln für das Badezimmer. Der Haken ist, dass Sie die Produkte von Villeroy & Boch mögen müssen, denn verständlicherweise darf man im 3D-Badplaner nur die Produktserien des Herstellers verwenden.

Der Badberater - Villeroy & Boch 3D-Badplaner

Screenshot Villeroy & Boch 3D-Badplaner

Technisch wie optisch gehört dieser Badplaner zu den besseren kostenlosen Online-Tools. Sie können relativ einfach und schnell eine passgenaue Gestaltung in 3D vornehmen. Nachdem Sie den Raum ganz nach Ihrem Geschmack online gestaltet und eingerichtet haben, können Sie die Badplanung abschließen und sich ein PDF per Mail schicken lassen.

Nicht nur Villeroy & Boch, sondern auch andere Hersteller von sanitären Einrichtungen und Badmöbeln bieten einen kostenlosen Online-Konfigurator an.

Fazit: Online-Badplanung spart Zeit und Kosten

Die Planung des eigenen Badezimmers gibt Ihrer Kreativität Raum und ist eine optimale Basis, wenn Sie mit einem Handwerker ins Gespräch gehen und Ihre Ideen vermitteln möchten. Einfacher als mit Worten können Sie sich mit Bildern erklären und zeigen, welche Vorstellungen Sie von Ihrem Traumbad haben. Anhand der präzisen Badplanung können Sie Fehler im Vorfeld vermeiden.

Durch die virtuelle Badplanung in 3D können Sie viel Zeit und Geld sparen. Ehe Sie einen Handwerker mit der Umsetzung Ihrer Ideen beauftragen, haben Sie die Einteilung und Ausstattung des Raumes bereits selbst vorgenommen. Ein Vorteil der kostenlosen Badplanung mit dreidimensionaler Darstellungsmöglichkeit besteht darin, dass Sie vor der Beauftragung einer Firma ganz unterschiedliche Ideen probieren können.

Und das Allerbeste: ES MACHT RIESIGEN SPAß! Mir zumindest. 🙂

Daher werde ich diesen Artikel von Zeit zu Zeit aktualisieren und noch andere 3D Badplaner testen. Wenn Sie Vorschläge haben, nutzen Sie bitte die Kommentarfunktion.

Ihr Badberater

Ideen für Ihre Badsanierung: 10 beliebte Badstile

Ideen für Ihre Badsanierung: 10 beliebte Badstile

Ein Badezimmer kann so viel mehr sein als eine Nasszelle: ein Ort der Entspannung, Erfrischung und Pflege. Eine Wellness-Oase mitten im Alltag. Ein privater Rückzugsraum zum Aufatmen – rund um die Uhr geöffnet. Etliche Stilrichtungen und Gestaltungsmöglichkeiten von modern über klassisch bis futuristisch stehen zur Wahl.

Raffinierte technische Details garantieren maximalen Komfort und luxuriöses Badevergnügen. Es lohnt sich, bei der Badsanierung bzw. Neueinrichtung des Badezimmers etwas Zeit in die Badplanung zu investieren. Am Anfang steht die Entscheidung für den Badstil. Dabei soll Ihnen diese kleine Übersicht helfen.

Rustikales Badevergnügen

Im Landhaus-Stil entfaltet sich die heitere Stimmung der Provence. Weiße Holzpaneele oder natürlicher Putz verkleiden die Wand. Dazu kommt rustikales Mobiliar aus natürlichen Materialien – Holz gibt den Ton an, ob dunkel oder hell. Die Oberflächen sind gerne profiliert, die Formen leicht geschwungen. In wunderbarem Kontrast dazu stehen filigrane Regale und Accessoires aus schwarz oder weiß lackiertem Eisen. Geschwungen und verschnörkelt halten sie Handtücher bereit, dienen als Kerzenhalter und umrahmen Spiegel.

Während des Badevergnügens duften Lavendel und Hortensien, die in schlichten Vasen oder Kübeln arrangiert sind. Die Badewanne steht frei, oftmals auf Füßen, oder wird als Einbauwanne integriert. Terracottafliesen auf dem Boden unterstreichen den ländlichen Charme. Diese Stilrichtung vermittelt eine Atmosphäre angenehmer Geborgenheit und ist zum Entspannen bestens geeignet.

In klassische Eleganz eintauchen

Das klassische Bad ist stilvoll, meist hell ausgestattet und von zeitloser Eleganz. Hier wird die Atmosphäre vergangener Epochen mit moderner technischer Ausstattung kombiniert. Hochwertige Sanitärkeramik verbindet sich mit klassischen Armaturen. Klare Linien und Formen bei Mobiliar, Badewanne und Waschtisch strahlen Ruhe und Beständigkeit aus. Schränke bestehen häufig aus Massivholz oder werden mit Hochglanz-Oberflächen versehen.

Badstile: Das elegante Badezimmer

Im gesamten Bad findet sich viel Weiß, das gerne mit Schwarz oder Grau kombiniert wird – zeitlos und edel wirken Bodenfliesen in Holzoptik. Auch in den Accessoires zeigt sich das geradlinige Design. Rahmenlose Spiegel unterstreichen die elegante Schlichtheit, Handtuchhalter haben klassische Formen, Armaturen eine klare Linie. Die Beleuchtung dagegen macht im klassischen Bad gerne eine Ausnahme. Dann bezaubert eine extravagante Deckenleuchte und bietet eine spannende optische Abwechslung.

Weniger ist mehr – das minimalistische Bad

Einen wohltuenden Kontrast zum komplexen Alltag bietet die minimalistische Badraumgestaltung. Im puristischen Bad findet sich im wahrsten Sinn des Wortes Raum zur Entspannung, denn hier lenkt nichts Überflüssiges von der Erholung oder dem Pflegeritual ab. Keineswegs bedeutet dies nun Langeweile – die vorhandenen Elemente kommen in einem ansonsten reduzierten Ambiente besonders gut zur Geltung. Wie wird das puristische Bad verwirklicht?

Durch eine freistehende Badewanne unter einer abgehängten Decke mit indirekter Beleuchtung beispielsweise. Durch Einbauschränke mit einheitlichen Fronten. Durch die Minimierung der Farbwelt auf eine, höchstens zwei Nuancen. Durch edle, glatte Oberflächen und ebensolche Armaturen. Durch einen einzigen Blickfang, der durchaus luxuriös sein darf – einen offenen Kamin etwa. Oder durch eine einzelne Wand mit hochwertigem, glitzerndem Mosaik. Je nach Geschmack darf es auch nur eine Längsbordüre sein. Und glitzern muss sie auch nicht. Das minimalistische Bad kann maximale Entspannung generieren.

Modular und kreativ

Modulare Badezimmermöbel gibt es in vielen Formen, Größen und Materialien. Waschbecken etwa können rund, eckig oder oval sein. Oft gibt es die Ausführungen als freistehende Modelle und als Einbaubecken. Schrankelemente wie Stand- und Hängeschränke sind innerhalb einer Serie miteinander kompatibel und können individuell arrangiert werden.

Gleichzeitig sind solche Elemente größtenteils sehr platzsparend und bieten erstaunlichen Stauraum. Das Design modularer Badmöbel deckt das komplette Spektrum von elegant und klassisch bis hochmodern und puristisch ab. Damit bieten solche Systeme trotz kurzer Montagezeit ein Höchstmaß an Individualität.

Asiatischer Wellness-Tempel

Feng Shui ist die Lehre vom harmonischen Wohnen und Leben. Im Bad findet sie perfekte Anwendung, denn hier bietet sich entspannendes Zen-Ambiente geradezu an. Typisch für diesen Badstil sind Schränke und Regale aus dekorativem Bambus. Auch in Ablagen, Regalen und selbst bei den Rollos findet sich das angenehm wirkende Material wieder. Als lebendes Accessoire wird Bambus sogar als Pflanze in Holzkübeln drapiert, ergänzt durch Vasen mit asiatischen Lilien. Badewanne und Waschtisch harmonieren durch geschwungene Formen mit dem Ambiente.

Badstile für die Badsanierung: Wellness

Ein asiatisches Paravent aus Holz unterstreicht die harmonische Atmosphäre ebenso wie indirekt angebrachte Beleuchtung. Accessoires wie ätherische Öle, gerollte Handtücher, Duftkerzen und Pflegeprodukte werden dekorativ arrangiert und unterstreichen das Wellness-Gefühl in den eigenen vier Wänden. Ein Whirlpool passt in dieses Erlebnisbad ganz hervorragend.

 

Natürliches und harmonisches Badezimmer

Dieser Badstil sorgt mit natürlichen Materialien, harmonischen Farben und lebendigen Accessoires für gute Laune. Der Boden kann aus Holz sein, muss es jedoch nicht. Alternativ bieten sich sogenannte Holzfliesen an, die aus Feinsteinzeug bestehen. Sie imitieren die Holzoptik verblüffend gut und sind doch pflegeleicht. Im natürlichen Bad befinden sich Möbel mit schwungvollem Design und Accessoires aus Sisal und Baumwolle. Die Wände sind in Pastellfarben gestrichen und haben eine beruhigende Wirkung.

Sehr effektvoll ist eine Fototapete über eine gesamte Wand hinweg. Ein Motiv wie das Meer, der Wald oder die Berge macht aus jedem Badevergnügen einen Kurzurlaub. Ergänzt wird das natürliche Ambiente durch florale Motive auf Gardinen und Handtüchern. Sehr wichtig sind Pflanzen. In diesem Badezimmer können sie durch die Gruppierung mehrerer Töpfe sogar die Hauptrolle einnehmen. Dazu wirken saisonale Schnittblumen sehr harmonisch und machen den Aufenthalt im Bad zu einem echten Wellness-Erlebnis.

 

Nostalgische Romantik

Blütenblätter im Badewasser und Romantik im Bad sind nicht nur frisch Verliebten vorbehalten. Eine romantische Atmosphäre entspannt und beeinflusst die Stimmung positiv. Die nostalgische Badausstattung bietet sich selbst dann an, wenn die übrigen Räume sachlich oder modern gehalten sind, denn in fast jedem Menschen steckt dennoch ein Fünkchen an Romantik. Weshalb sollte man es nicht im Bad ausleben, am Ort der Entspannung und Erholung?

Ganz einfach geht das mit verspieltem, aufwendig dekoriertem Mobiliar, verschnörkelten Jugendstil-Spiegeln, romantischen Gardinen und Kristallen am Kronleuchter und an den Wandlampen. Eine Badewanne auf Löwenfüßen und filigran gestaltete Armaturen unterstreichen die nostalgische Atmosphäre. Dazu sind auch die goldenen Putten da, die neben echten Rosen und Orchideen in sinnliche Stimmung versetzen.

Das futuristisch-digitale Bad

Das digitale Bad ist keine Zukunftsmusik, sondern kann schon jetzt in den eigenen vier Wänden Einzug halten. High-Tech-Spiegel mit integrierten Lautsprechern und Smartphone-Anschluss machen das Baden zum akustischen Genuss. In der Dusche wird die Wassertemperatur digital programmiert und Badarmaturen lassen sich ohne Berührung steuern. Dusch-WCs bieten nicht nur mehr Hygiene, sondern auch beachtlichen Komfort. Nach der sanften, regulierbaren Spülung mit Wasser beendet ein integrierter Fön das Hygieneprogramm. Solche Dusch-WCs können sogar nachgerüstet werden. Hand in Hand mit digitalen Raffinessen geht oft das futuristische Design dieses Badstils.

Badstile: Digital - Badezimmer der Zukunft

Eine geschwungen geformte Badewanne mit weißem Innenleben und schwarzem Außenkern sorgt für das etwas andere Badeerlebnis. Schwarze Fliesen wirken besonders elegant durch silberne Armaturen und Accessoires – und wem das Dunkle zu gewagt erscheint, der wählt metallische Fliesenspiegel aus Edelstahl oder Kupfer. Oder wie wäre es mit einer Wandvertäfelung aus Mahagoni-Wurzelholz, kontrastierend kombiniert mit Elementen aus Beton? Natürlich läuft in diesem Bad das Wasser nicht in ein gewöhnliches Waschbecken – die Form eines Ufos darf es gerne imitieren.

Das Luxus-Bad. Nicht nur für VIPs.

Im Luxus-Bad werden allerhöchste Ansprüche erfüllt und die kann wahrlich jeder haben. Was spricht dagegen, gerade ins Bad ein wenig mehr zu investieren – nimmt es doch eine elementare Bedeutung für das Wohlbefinden ein? Dabei kann moderner Luxus im Bad sofort ins Auge fallen oder einen minimalistischen Anstrich haben. Glänzende Oberflächen, klare Linien, abgerundete Formen, wohnliche Details – die Kunst besteht darin, diese Merkmale elegant zu kombinieren. Steht die Badewanne frei auf einer Granit-Plattform, dann badet es sich garantiert besonders elegant; und das umso mehr, wenn der Blick auf weitere Oberflächen aus Granit fällt.

Ein Waschtisch aus Marmor wirkt noch luxuriöser, wenn er durch eine Wandpaneele desselben Materials ergänzt wird. Aufgelockert wird ein VIP.-Bad durch moderne Kunstobjekte und üppige Farne. Auch technisch lässt dieses Bad keine Wünsche offen. Fußboden- und Handtuchheizung sind wie das Bidet ein Muss, die Dusche verfügt über Wellness-Programmierung und ein entspannender Whirlpool rundet die Ausstattung ab. Farblich ist fast alles möglich, dunkle Töne wirken oft einen Tick eleganter. Majestätisches Lila verträgt sich bestens mit Gold und kann im Wandbereich ebenso eingesetzt werden wie orientalisch gemusterte Fliesen.

Individueller Badstil

Schon immer sind Regeln da, um gebrochen zu werden. Zumindest in Sachen Design und Stil ist das so. Wessen Herz nicht nur für eine Stilrichtung schlägt, wer sich nicht festlegen möchte oder kann – der kombiniert ganz einfach verschiedene Elemente. Nichts spricht dagegen, über einem rustikalen Schrank einen futuristischen Spiegel aufzuhängen. Und wieso sollte man eine außergewöhnliche Badewanne nicht in ein klassisches Bad stellen? Eigene Bilder aufhängen? Oder eine Zwischenwand aus Glasbausteinen errichten?

Optimal gelingt der individuelle Badstil, wenn ein gemeinsames Merkmal als Brücke dient. Eine Farbe beispielsweise. Die geometrischen Fliesen an der Wand können gut mit ornamentalen kombiniert werden, wenn beide auf demselben Orange basieren. Der individuelle Mix ist sicher eine der größten Herausforderungen, um ein Bad zu gestalten – aber ganz gewiss auch eine der spannendsten.

Den passenden Stil finden

Manche Menschen fühlen sich von der Vielfalt der gestalterischen Möglichkeiten überfordert. Sie entscheiden sich dann lieber für gar nichts, als sich falsch zu entscheiden. Das ist zwar verständlich, doch das Wohngefühl wird dadurch nicht verbessert. Stattdessen ist es ratsam, sich möglichst viel mit den verschiedenen Designs zu befassen.

Es macht Spaß und ist hilfreich, Sanitär- und Bad-Ausstellungen zu besuchen, denn vor Ort spürt man die Wirkung der verschiedenen Stilrichtungen. Über kurz oder lang kristallisiert sich der bevorzugte Badstil heraus – dann ist der größte Schritt getan und die Planungsphase kann beginnen. Viel Vergnügen!

Ihr Badberater

Schöne Pflanzen fürs Badezimmer

Schöne Pflanzen fürs Badezimmer

„Es grünt so grün“ – in Ihrem Badezimmer! Selbst wenn ein Bad oder ein Gäste-WC noch so klein ist: Mit schönen Badezimmerpflanzen kann sogar ein schlichter Feuchtraum zur gemütlichen Wellness-Oase werden. Eine schicke Orchidee beispielsweise lässt Ihr Bad gleich viel stilvoller und luxuriöser wirken. Pflanzen dieser Art lieben es feucht und benötigen daher nicht sonderlich viel Pflege.

Überhaupt eignen sich tropische Pflanzen hervorragend zur Verschönerung von Badezimmern. In ihrer Heimat herrscht ein feucht-warmes Klima. Genauso, wie es in Ihrem Bad meist der Fall ist. Perfekte Voraussetzungen also, um ein paar Exoten in Ihre Badräumlichkeiten zu holen! Wichtig ist nur, dass keine Staunässe in den Blumentöpfen entsteht. Zumindest bei den meisten Badezimmerpflanzen. Es gibt auch Ausnahmen…

Schick anzusehen und ausgesprochen anspruchslos – das Louisianamoos

Obwohl das Louisianamoos ursprünglich besonders gern auf den Zweigen anderer Bäume und Sträucher gedeiht, fühlt es sich auch in einem Blumentopf in Ihrem Bad rundum wohl. Egal, ob viel oder wenig Tageslicht: Das Tillandsia usneoides macht sich sowohl in Bädern mit wenig Tageslichteinfall, als auch in von Sonnenlicht durchfluteten Badräumen ausgesprochen gut.

Hin und wieder etwas düngen, dann und wann eine erfrischende Dusche – und schon können selbst unbegabte Pflanzenbesitzer ihren „grünen Daumen“ unter Beweis stellen.

Ein Highlight in jedem Bad – die Cattleya

Badezimmerpflanzen: Orchidee - CattleyaFür helle Bäder sind Orchideen geradezu prädestiniert. Hier ist zum Beispiel von der beliebten Cattleya die Rede. Je intensiver sie mit Sonnenstrahlen in Berührung kommt, desto mehr dankt sie Ihnen dies mit einem reichen Blütenwuchs. Wer aber glaubt, dass es die Cattleya, ähnlich wie die meisten anderen Exoten, richtig schön warm mag, der irrt.

Vielmehr gedeiht sie bei Zimmertemperaturen von bis zu 22 Grad Celsius am allerbesten. Übrigens gilt auch hier: Staunässe unbedingt vermeiden!

Immer ein Eye-Catcher – das Zyperngras

Badezimmerpflanzen: ZyperngrasDie meist sehr hohe Luftfeuchtigkeit und das relativ warme Klima im Bad sorgen dafür, dass das Cyperus alternifolius prima wachsen und gedeihen wird. Das beliebte Zyperngras wertet das edle Design moderner Badezimmer durch seine schmucke Optik zusätzlich auf.

Im Gegensatz zur Orchidee oder zum Louisianamoos verträgt das Zyperngras Staunässe ausgezeichnet. Überhaupt wird sie Sie insbesondere mit Blick auf ihre pflegeleichten Eigenschaften begeistern.

Einblätter – die edlen Badezimmerpflanzen

Herrschen in Ihrem Bad fast ausnahmslos hohe Temperaturen? Die Luftfeuchtigkeit ist hoch, und auch die Lichtverhältnisse sind moderat? Dann sind dies wunderbare Bedingungen, um das dekorative Einblatt in Ihrem Bad zu positionieren. Vielleicht nicht gerade in der Nähe der Tür oder des Fensters, sondern vorzugsweise ruhig und windgeschützt.

Ansonsten braucht es nicht viel, um ein gemütliches Zuhause für das sattgrüne Schmuckstück mit seiner weißen Blüte zu schaffen. Das Einblatt weiß eine hohe Luftfeuchtigkeit und hohe Temperaturen im Bad sehr zu schätzen. Viele gute Gründe also, die für das schöne Spathiphyllum Genus sprechen.

Tipp:
Nicht alle Topfpflanzen fühlen sich in tropischer Umgebung wohl. Bei der Auswahl der passenden Badezimmerpflanzen sollten Sie deshalb mit Sorgfalt und Bedacht vorgehen.

Welche Pflanzen haben Sie denn in Ihrem Bad? Hinterlassen Sie gern einen Kommentar.

Ihr Badberater

Putztipps – So reinigen Sie Ihr Badezimmer richtig

Putztipps – So reinigen Sie Ihr Badezimmer richtig

Es gibt kaum einen anderen Raum, in dem sich soviel hartnäckiger Schmutz bildet wie im Badezimmer. Das ist auch kein Wunder, da das Bad tagtäglich intensiv genutzt wird. Und das meistens von mehreren Menschen. Wer das Badezimmer nicht regelmäßig putzt, darf sich über Keime und Bakterien „freuen“, die im schlimmsten Falle sogar die Gesundheit gefährden können.

Aber wie reinigt man ein Badezimmer am besten? Die einfachste Variante: Man beauftragt eine Putzfrau, die sich damit auskennt. Für alle, die dafür kein Geld ausgeben können oder möchten, habe ich diesen kleinen – fast schon putzigen – Putzratgeber geschrieben. Viel „Spaß“ damit!

Putztipps - das Badezimmer richtig putzen

Das Badezimmer putzen – versuchen Sie es auch mal mit altbewährten Hausmitteln

HYGIENE sollte im Bad immer groß geschrieben werden. Die technische Entwicklung ist zwar auch dort schon recht weit fortgeschritten. Das erkennt man z.B. an spülrandlosen Toiletten. Dennoch gibt es unzählige Stellen, die in regelmäßigen Abständen gereinigt werden sollten. Das war schon früher so und wird auch wohl immer so bleiben. 🙁

Um das Badezimmer blitzeblank zu putzen, müssen Sie aber nicht immer die chemischen Reinigungsmittel aus dem Supermarkt verwenden. Häufig erfüllen Hausmittelchen, die sich schon zu Uromas Zeiten bewährt haben, den gleichen Zweck.

Aber erstmal die Frage …

Was gibt es überhaupt im Badezimmer alles zu tun?

Hier die wichtigsten Putzarbeiten im Überblick:

  • Boden wischen
  • Toilette putzen
  • Waschbecken reinigen
  • Dusche reinigen oder Badewanne sauber machen
  • Abflüsse reinigen
  • Spiegel polieren
  • Staub auf Badmöbeln entfernen

Puh, da sind ja schon jede Menge Aufgaben zusammengekommen. Ich hoffe, Sie haben die Lust am Putzen nicht schon jetzt verloren!? 😉

Die Wahl der richtigen Reinigungsmittel

Die effektvolle, aber leicht bösartige „Chemiekeule“ ist heutzutage nicht mehr angesagt. Der Trend geht längst hin zu sanften Reinigungsmitteln, die die Umwelt schonen. Und die erledigen ihren Job nicht unbedingt schlechter als ihre chemischen Kollegen.

Problemzonen: Boden und Fliesen

Mit einem sanften Allzweckreiniger können Sie den Fußboden, die Fliesen an den Wänden und andere Oberflächen schonend, aber gründlich von Schmutz befreien. Wenn Sie Ihre Fliesen mit Leinöl einreiben, glänzen sie wieder wie neu. Bei Bodenfliesen besteht nach solch einer Behandlung allerdings Rutschgefahr. Die Fugen werden wieder weiß, wenn Sie eine Zahnbürste in Salmiakgeist (Ammoniakwasser) tauchen, sie damit bürsten und anschließend nachspülen. Alternativ können Sie auch Natron mit etwas Wasser zum Brei verrühren.

Problemzone: Waschbecken

Mit Essig und Zitronensäure können Sie zunächst Kalk beseitigen. Anschließend ist Essigreiniger eine gute Wahl, um das Waschbecken gründlich zu reinigen. Bei starken Verschmutzungen ist Backpulver ideal. Verteilen Sie es im feuchten Waschbecken, lassen es einwirken und wischen Sie es dann mit einem feuchten Tuch ab. Verschmutzungen am Abfluss, Überlauf und an der Armatur können mit einer alten Zahnbürste gesäubert werden.

Bei einem hohen Verschmutzungsgrad hilft Ihnen eine Natronpaste. Hierfür vermischen Sie Natron mit einigen Tropfen Wasser. Wenn Sie das Waschbecken mit einem Mikrofasertuch polieren, bringen Sie es auf Hochglanz.

Putztipps Badezimmer - Waschbecken richtig putzen

Problemzonen: Badewanne und Dusche

Das Reinigen der Badewanne oder Dusche hängt vom Material ab. Bei Emaille oder Porzellan können Sie einen milden Reiniger zum Säubern verwenden. Verzichten Sie auf grobe Schwämme, denn damit können Sie Kratzer hinterlassen. Übrigens: Auch ein Haarshampoo eignet sich zum Badezimmer putzen.

Terpentin hilft, hartnäckige Rückstände zu entfernen. Braune Flecken, Rost oder Verkalkungen, beispielsweise am Duschkopf, können Sie mit Essig oder Buttermilch entfernen. Weichen Sie die betroffenen Stellen ein und spülen Sie sie mit viel klarem Wasser nach. Die Glastüren der Dusche können Sie mit einem Lappen, der in Essig getränkt ist, abwischen, damit sie nicht milchig anlaufen. Einen Duschvorhang sollten Sie regelmäßig in der Maschine waschen.

Problemzone: Toilette

Beim Putzen des Badezimmers liegt ein besonderes Augenmerk auf der Toilette, denn hier haben Bakterien und Keime ein sehr leichtes Spiel. Damit sie sich nicht ausbreiten, muss das WC mindestens einmal wöchentlich gründlich gereinigt werden.

Die Toilettenschüssel können Sie mit einem milden Allzweckreiniger und einem Schwamm säubern. Als Hausmittel-Alternative eignet sich Cola tatsächlich sehr gut: Geben Sie diese in die Toilette, lassen Sie die schwarze Brause eine Weile einwirken und spülen Sie dann – ggf. sollten Sie nochmals nachbürsten. Genauso effektiv ist ein Päckchen Backpulver. Die Handhabung ist dabei genauso wie bei der Cola.

Fazit

Mit der Kombination aus sanftem Allzweckreiniger und einigen altbewährten Hausmitteln bringen Sie Ihr Badezimmer schonend auf Hochglanz. Backpulver, Essig, Natron und Zitronensäure liefern hier gute Dienste. Putzlappen und Wischtücher sollten Sie regelmäßig austauschen oder bei 60 Grad waschen, denn sie enthalten nach einer gewissen Zeit eine Menge Keime. Verwenden Sie für das WC gesonderte Putzutensilien, damit die Bakterien und Keime nicht auf andere Oberflächen übertragen werden.

Haben Sie Putztipps für mich, die hier noch nicht aufgeführt sind? Dann freue ich mich auf Ihre Vorschläge in den Kommentaren!

Ihr Badberater

 

Quietscheentchen – Eine „Huldigung“

Quietscheentchen – Eine „Huldigung“

Die Quietscheente spielt in meinem Blog eine wichtige Rolle. Sie ist der eigentliche Star und ziert daher völlig zurecht das Logo der Website. An dieser Stelle möchte ich Ihnen das Quietscheentchen, das quasi „undercover“ auch als Badeente oder Gummiente unterwegs ist, genauer vorstellen. Dann mal los …

„Quietschentchen – ich hab dich so furchtbar lieb!“ Kinder und vielleicht auch einige Erwachsene werden den Interpreten dieses Liedes nur allzu gut kennen. Es ist kein geringerer als Ernie, der immer lustige Freund von Bert aus der Kindersendung Sesamstraße. Schon dieser junge Mann wusste die Vorzüge der Quietscheente zu schätzen. Doch die Geschichte des ungefiederten und schrill quietschenden Freundes geht noch weiter zurück.

Interessantes über das Quietscheentchen

Wann wurde der quietschende Badefreund erfunden?

Wir schreiben das Jahr 1969! Ein Jahr, was die Welt verändern sollte. Das Quietscheentchen wurde erfunden. Gut, ganz nebenbei fand im gleichen Jahr auch die Mondlandung statt. Welches Ereignis da wohl gewaltiger war? Diese ersten Ur-Quietscheentchen jedoch waren schweigsam, sie gaben nicht den beliebten Quiekton von sich. Der wurde erst später ins Leben gerufen, per Zufall, wie eine alte Sage überliefert. Eins der beliebten, gelben Badefreunde wurde von einem Auto überfahren und riss an einer Seite auf. Durch den Luftaustausch quietschte die Ente jämmerlich, wann immer man sie drückte.

Heute gibt es Quietscheentchen in zahlreichen Farben und Formen. Angefangen vom Brautpaar, bis hin zur sexy Ente in Dessous. Bei Sammlern ist das gelbe Utensil begehrt wie kaum ein anderes Schwimmtier. Die US-Amerikanerin Dr. Charlotte Lee nennt eine Sammlung mit mehr als 5.000 Badeenten ihr eigen. Dafür bekam sie einen Eintrag ins Guinessbuch der Rekorde. Ob die Lady mit all ihren tierischen Freunden in der Badewanne sitzen kann?

Der Badberater: Wissenswertes über die Quietscheente

Wie weit sind Quietscheentchen bislang gereist?

Sie glauben, dass es quietschende Badeenten nur in Deutschland zu kaufen gibt? Weit gefehlt! Kinder und Erwachsene auf der ganzen Welt kennen und lieben die gelben Freunde! Meist werden sie in China hergestellt und in die ganze Welt exportiert. Ob Japan, Afrika oder Alaska, kaum ein Kind hat noch kein Schaumbad mit einem quiekenden Begleiter genossen. Es bleibt zu vermuten, dass auch unsere außerirdischen Freunde nicht auf die Freuden eines Quietscheentchens verzichten mögen, schließlich hat sogar Ernie eins!

Regelmäßige Ausflüge dürfen die gelben Freunde ebenfalls machen, meist in Form von Entenrennen! Bei Festlichkeiten, wie dem Schiersteiner Hafenfest der Landeshauptstadt Wiesbaden, können Menschen eine Quietscheente für einen guten Zweck erwerben und dann auf dem Fluss Rhein beobachten, wie 5.000 Entchen um die Wette schwimmen. Die Spannung ist natürlich grandios und so werden Entenrennen immer populärer.

Warum sind Badeenten eigentlich gelb?

Die gelbe Farbe des Quietscheentchens ist auf die Farbe von Entenküken zurückzuführen. Sie sind klein, flauschig und gelb! Doch längst gibt es die lustigen Schwimmenten in allen möglichen Farben und Designs. Bekleidet, unbekleidet, als Matrose gestyled oder doch mit pink geschminkten Lippen? Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt und in Ihrer Badewanne können Sie sogar gemeinsam mit Elvis baden! Natürlich nur als Entchen, aber vielleicht quietscht es Ihnen leise „Love me Tender“ ins Ohr, wenn Sie genau hinhören!

Ihr Badberater

Badeenten in verschiedenen Ausführungen